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Jenseits dem 30. Lebensjahr beginnt bereits die Degeneration im Bereich der Bandscheiben der Halswirbelsäule beim Menschen. Der Halswirbel ist keineswegs nur ein Beherbergeorgan für das Rückenmark und seiner Nerven, vielmehr sehe ich in den Halswirbeln ein multifunktionales Organ, bestehend aus 7 Halswirbeln, Bändern und Halteapparaten, Bandscheiben, mehrfachen Gelenken und wenn man die Balance des Kopfes mit berücksichtigt, ist gewissermassen auch von einem Sinnesorgan zu sprechen. Früher und auch vielfach heute werden solche Patienten mit dem halbwegs tröstenden Hinweis begleitet: “Es ist ein Verschleiss, es handelt sich um Arthrose und damit müssen Sie leben.” In der heutigen modernen Medizin und den technischen Möglichkeiten muss man nicht mit diesem Leiden leben. Es gibt durchaus eine akzeptable operative Möglichkeit, um weitgehend die veränderte Geometrie der Halswirbelsäule wieder herzustellen und damit die Lebensqualität zu verbessern. Es handelt sich nicht, wie vielfach angenommen, um gefährliche Operationen an der Halswirbelsäule, sondern vielmehr um Präzisionsoperationen, die in der Regel maximal 1 - 2 Stunden dauern und ohne Blutverlust von statten gehen. Voraussetzung für die Feststellung der Notwendigkeit einer solchen Operation sind in erster Linie:
Die genaue Aufklärung über Einzelheiten, insbesondere bei solchen Patienten, die bereits ein oder zwei Operationen im Bereich der Halswirbelsäule mit unzureichendem Therapieerfolg hinter sich gebracht haben, soll zweckmässigerweise während einer ambulanten Vorstellung erfolgen. |
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